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Friedlich 2 / Peaceful 2

Anfang des Jahres postete ich ein Bild einer Katze, die öfter mal bei mir vorbeischaut und die sich hier erholen kann, wenn sie mal einen Rückzug braucht. Das heißt, normalerweise lebt sie draußen, aber sie weiß die Vorzüge einer Wohnung durchaus zu schätzen – neben dem, daß sie hier auch Streicheleinheiten und Futter bekommt 🙂

Mittlerweile kommt sie auch immer öfter vorbei und obwohl wir uns von Anfang an schon ziemlich gut verstanden haben, habe ich doch in der Zwischenzeit meine Kenntnisse in der Katzensprache ausgebaut. Wie wichtig es ist, die Sprache der Tiere zu lernen, hat Susanne in ihrem Blog ganz gut beschrieben. Und tatsächlich haben auch wir beide, also Tiffany und ich, immer mehr vom anderen kennengelernt.

Hier jetzt also mal ein „Update“, wie man auf neudeutsch so schön sagt; eines der wenigen Bilder, bei denen ich mal den Farbaspekt außen vor lasse, was bei einer schwarzen Katze ja auch schlecht anders geht, vor allem dann, wenn sie auf ihrem schwarz-weiß-roten Lieblingstuch liegt 😉

Wo ich schon einmal dabei bin: Wenn man Katzen fotografiert, sollte man nach Möglichkeit auf einen Blitz verzichten, da sie doch recht empfindliche Augen haben. Wenn es sich nun gar nicht vermeiden läßt, dann sollte man zumindest indirekt blitzen; zum Beispiel, indem man die Decke anblitzt (diese sollte allerdings weiß sein). Am idealsten ist Blitzen sowieso dann, wenn die Katze die Augen geschlossen hat, wobei man es auch dann nicht übertreiben sollte.

Und da ich bereits drauf angesprochen wurde: sie ist kastriert.

Sie wohnt übrigens immer noch nicht bei mir, sondern ist weiterhin nur Besucher; sie möchte einfach raus und meistert ihr Leben ganz gerne alleine. Und wenn sie doch mal Hilfe braucht, oder ihr nach Gesellschaft ist, weiß sie ja, wo sie hinkommen kann und sie macht davon eben auch Gebrauch 🙂

Friedlich 2

Friedlich

Neulich stolperte ich über den Blog von https://einfachtierisch.wordpress.com/.

Unter dem Motto: „Einfach tierisch“ wird für den Januar dazu aufgerufen, Bilder von Haustieren zu präsentieren – entsprechend habe ich ein solches für den heutigen Montag ausgesucht
Eigentlich paßt dieses Bild ja nicht so ganz dazu, denn… na gut, ich erzähl die Geschichte mal von Anfang an:
Es war an einem kalten Herbsttag, als ich spätabends beschloß, noch einen Spaziergang zu machen, einfach, um nach der ganzen Arbeit am PC die Gelenke mal wieder ein bißchen in Bewegung zu bringen.
Als ich meine Wohnungstür verlassen hatte und im Treppenhaus unten angekommen war, saß dort zusammengekauert ein kleines schwarzes Bündel und schaute mich mit großen Augen an.
Nun, in dieser Nacht beschlossen wir, Freunde zu werden. Tiffany – so nannte ich sie – bekam von mir was zur Stärkung und ein paar ganz viele Streicheleinheiten 🙂
Im Laufe der Zeit kam Tiffany immer öfter bei mir vorbei und irgendwie wurde mir dann auch klar, daß sie eine Streunerin ist, die ab und an mal eine „Auszeit“ braucht und dann mal gerne einen Tag und/oder eine Nacht in irgendeiner Wohnung einen Rückzug sucht. Von daher ist sie eigentlich nicht wirklich ein Haustier, aber irgendwie dann doch… vielleicht paßt der Begriff „Teilzeit-Haustier“ ja ganz gut 😀

Dieses Bild entstand bei ihrem zweiten Besuch bei mir und so friedlich wie sie da lag, war dann auch schon der Titel für dieses Bild geboren.
Mir ist klar, daß Tiffany nie ganz bei mir wohnen wird, aber ich finde es schön, daß sie mich als „Fels in der Brandung“ angenommen hat und von daher freue ich mich auf viele weitere Besuche von ihr.

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